Im Schiffbau sind Zuverlässigkeit, Ergonomie und Lesbarkeit der Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMS) direkt ausschlaggebend für die Sicherheit und Leistungsfähigkeit an Bord.
Die Mensch-Maschine-Schnittstellen MONITOUCH der Serien V9 & V10 Marine von Fuji Electric bieten robuste, kompakte und anpassbare Touchscreens, die sich ideal als Ersatz für veraltete HMIs auf Yachten, Superyachten und Berufsschiffen eignen und gleichzeitig den internationalen maritimen Normen entsprechen.
Durch die Integration dieser industriellen Touchscreens gewährleisten Werften und Integratoren die Einhaltung der maritimen Normen und verbessern gleichzeitig das Steuerungserlebnis und die Verfügbarkeit der Systeme.
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Der regulatorische Druck nimmt zu, und die Zulassung eines Schiffes erfordert kompatible und zertifizierte Ausrüstung. Ohne zugelassene Lösungen verlängern sich die Zertifizierungsfristen und beeinträchtigen die Bauplanung sowie die Budgets.
Konkret muss eine Mensch-Maschine-Schnittstelle in der Schifffahrt auf anerkannten Zertifikaten und einer dokumentierten Ergonomie basieren, die den maritimen Normen entspricht.
Gleichzeitig werden die Steuerkonsolen immer kleiner. Reeder suchen nach ästhetischen, intuitiven und gut lesbaren Schnittstellen, die das Wesentliche ohne visuelle Überlastung anzeigen können. Die Schnittstellen auf Schiffen müssen kompakt und anpassbar bleiben, ohne Kompromisse bei der Robustheit oder der Lesbarkeit bei Tag und Nacht einzugehen, und den Vorschriften derInternationalen Seeschifffahrtsorganisation entsprechen, die die Ergonomie von Steuerständen regelt.
Schließlich beschleunigt die rasante Entwicklung der Bordelektronik die Veralterung alter Schnittstellen. Die Umstellung auf moderne und zukunftssichere Plattformen wird zu einer strategischen Notwendigkeit. Diese müssen die Fernwartung und Überwachung mehrerer Systeme ermöglichen. In der Praxis gleicht diese Umstellung die Mensch-Maschine-Schnittstelle an die aktuellen Standards an, insbesondere an die harmonisierte Verwaltung von Warnmeldungen und Sichtbarkeitsanweisungen.

Die Anforderungen hinsichtlich Konformität und Zertifizierung stellen im maritimen Sektor eine entscheidende Herausforderung dar. Werften und Reeder müssen sich komplexen Validierungsverfahren unterziehen, die von Klassifikationsgesellschaften vorgeschrieben werden. Jede Ausrüstung muss strenge Kriterien hinsichtlich Sicherheit, Leistung und Widerstandsfähigkeit gegenüber den Bedingungen auf See erfüllen.
Verzögerungen oder Nichtkonformitäten bei diesen Schritten können zu Mehrkosten, zusätzlichen Verzögerungen und manchmal sogar zur Verweigerung der Zulassung des Schiffes führen.

Moderne Brücken werden immer kompakter, wodurch der verfügbare Platz für die Integration neuer Ausrüstung begrenzt ist. Die Bauarbeiten müssen mit bereits dicht bestückten technischen Umgebungen zurechtkommen, was das Hinzufügen zusätzlicher Elemente erschwert.
Diese Platzbeschränkungen erfordern gründliche Überlegungen hinsichtlich der Anordnung, Sichtbarkeit und Ergonomie der Konsole, um die Sicherheit und den Komfort beim Steuern zu gewährleisten.

Die Lesbarkeit von Informationen ist in der Seeschifffahrt ein ständiges Thema. Die Lichtverhältnisse ändern sich schnell: strahlender Sonnenschein, Nebel, Nacht oder Reflexionen auf der Brücke. Die Bediener müssen wichtige Daten ohne visuelle Anstrengung und ohne Verwirrung abrufen können.
Eine schlechte Lesbarkeit kann die Entscheidungsfindung und die Sicherheit des Schiffes beeinträchtigen. Dieser Bedarf an visueller Klarheit wird durch die zunehmende Anzahl von Bildschirmen und das steigende Informationsvolumen an Bord noch verstärkt.

Besatzungen und Reeder erwarten Schnittstellen, die die Anzeige an die jeweiligen Aufgaben und Navigationsbedingungen anpassen können. Moderne Yachten und Schiffe verfügen über verschiedene Systeme (Antrieb, Energie, Sicherheit, Navigation), die eine klare Hierarchie der Informationen erfordern.
Die Herausforderung besteht darin, eine visuelle Kohärenz und einen einfachen Zugang zu kritischen Daten zu gewährleisten, um eine kognitive Überlastung zu vermeiden. Diese Anforderung an die Personalisierung zielt in erster Linie darauf ab, einen reibungslosen Betrieb und die Reaktionsfähigkeit der Besatzungen zu gewährleisten.

Technologische Zukunftssicherheit und Kompatibilität zwischen den Systemen sind für moderne Schiffe von entscheidender Bedeutung. Heutzutage verfügen Flotten über eine Vielzahl unterschiedlicher Ausrüstungen verschiedener Hersteller. Diese Heterogenität erschwert die Kommunikation zwischen den Bordsystemen und macht die Wartung schwieriger.
Werften und Reeder müssen daher darauf achten, dass die Automatisierungssysteme, Sensoren und Steuerungsschnittstellen technisch kompatibel sind. Eine mangelnde Interoperabilität kann zu Fehlfunktionen, Datenübertragungsfehlern und einem Verlust an betrieblicher Effizienz an Bord führen.

Die Touchscreens MONITOUCH V9/V10 sind von den wichtigsten Klassifikationsgesellschaften (DNV, Lloyd’s Register, ABS, ClassNK) zertifiziert. Diese Zertifizierung garantiert ihre Konformität mit den internationalen Anforderungen und vereinfacht die Zulassungsverfahren für Werften. Integratoren sparen so Zeit bei Inspektionen und gewährleisten die Zuverlässigkeit der an Bord installierten Geräte.

Diese für moderne Gateways konzipierten Touchscreen-Schnittstellen sind in Formaten von 5,7 bis 15 Zoll erhältlich und lassen sich daher leicht in schmale oder bereits vorhandene Konsolen integrieren.
Ihre geringe Einbautiefe und ihre mechanische Robustheit ermöglichen eine schnelle Installation, wodurch bauliche Veränderungen auf ein Minimum beschränkt und der verfügbare Platz auf Yachten und Schiffen optimal genutzt werden kann.

Dank LED-Hintergrundbeleuchtung und 128 einstellbaren Helligkeitsstufen sorgt die Mensch-Maschine-Schnittstelle der Serie V9/V10 für perfekte Sichtbarkeit unter allen Navigationsbedingungen.
Die Bediener profitieren von konstantem Sehkomfort, reduzierter Blendung bei Nacht und klarer Ablesbarkeit bei Sonneneinstrahlung, was zu einer höheren Sicherheit beim Manövrieren beiträgt.

Die Schnittstellen sind für die Kommunikation mit einer Vielzahl von Steuerungen und eingebetteten Geräten ausgelegt, da sie mit den Protokollen Ethernet, Modbus, CAN, RS232 und RS485 kompatibel sind.
Diese Kompatibilität ermöglicht es, die Schiffsdaten zu zentralisieren, die Wartung zu vereinfachen und die Langlebigkeit des Überwachungssystems zu gewährleisten.

Jede Anlage kann an die spezifischen Anforderungen der Yacht oder des Schiffes angepasst werden. Mit den individuell anpassbaren Bildschirmen (Anzeigen, Zifferblätter, Alarme usw.) lässt sich eine maßgeschneiderte Benutzeroberfläche gestalten, die perfekt auf die Aufgaben des Schiffes abgestimmt ist. Diese Mensch-Maschine-Schnittstellen können wichtige Informationen anzeigen, wie zum Beispiel:
Diese Flexibilität bietet der Besatzung eine klare, intuitive Ergonomie, die an ihre Arbeitsumgebung angepasst ist.

Der Austausch alter Mensch-Maschine-Schnittstellen ist für Werften und Reeder eine strategische Herausforderung. Mit mehreren Jahrzehnten Erfahrung in der Entwicklung von Industrie- und Schiffsausrüstung unterstützt Fuji Electric Fachleute der Branche bei der Modernisierung ihrer Steuerungs- und Anzeigesysteme.
Dank ihrer langjährigen Erfahrung wurden ihre HMIs bereits auf einer Vielzahl von Schiffen eingesetzt, von privaten Yachten bis hin zu Handelsschiffen. Diese Geräte haben sich seit mehreren Jahren bewährt und ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit in anspruchsvollen maritimen Umgebungen unter Beweis gestellt.
Dieses Fachwissen spiegelt sich in einem umfassenden Verständnis der Integrationsanforderungen, der Verwaltung von Klassifizierungsstandards und der Interoperabilitätsanforderungen zwischen alten und neuen Systemen wider. Die Mensch-Maschine-Schnittstellenreihen MONITOUCH V9 und V10 Marine wurden entwickelt, um einen reibungslosen Übergang zu leistungsfähigeren Technologien zu gewährleisten und gleichzeitig die Kompatibilität mit bestehenden Architekturen zu gewährleisten.
Dank dieser technischen Kompetenz und einem anerkannten technischen Support garantiert Fuji Electric eine umfassende Betreuung: vom Audit bestehender Anlagen bis zur Inbetriebnahme neuer Touchscreens für den Schiffsbau. Dieses Know-how macht Fuji Electric zu einem bevorzugten Partner für Anpassungs-, Wartungs- und Modernisierungsprojekte im internationalen Schiffbau.

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