HMI - Monitouch TS4070i - 7 Zoll
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Fordern Sie ein Angebot anIn Parkhäusern ist die Überwachung der Gasemissionen zu einem zentralen Thema geworden, um die Sicherheit der Nutzer, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und die betriebliche Leistungsfähigkeit in Einklang zu bringen. Die Mensch-Maschine-Schnittstellen der TS4000-Serie von Fuji Electric ermöglichen in Verbindung mit Detektoren und Steuerzentralen die Zentralisierung von Daten, die Anzeige von Alarmen sowie eine effizientere Steuerung der Belüftung sowohl vor Ort als auch aus der Ferne.

Parkhäuser stehen heute im Spannungsfeld mehrerer Anforderungen. Aus sozialer und gesundheitlicher Sicht erwarten die Nutzer sicherere, besser belüftete und besser überwachte Räume. Aus wirtschaftlicher Sicht müssen die Betreiber die Aufrechterhaltung des Betriebs, die Sicherheit der Personen, die Minimierung von Unfallrisiken und die Kontrolle des Energieverbrauchs unter einen Hut bringen. Es geht also nicht nur darum, eine Überschreitung der Grenzwerte zu erkennen, sondern auch darum, schnell und einheitlich in der gesamten Anlage zu reagieren.
Der gesetzliche und normative Rahmen untermauert diese Anforderung. Das Dokument steht im Einklang mit der Norm EN 50545-1, der europäischen Referenznorm für ortsfeste Detektoren zur Erkennung giftiger Gase in Parkhäusern und Tunneln. Diese Norm regelt insbesondere die Leistungsanforderungen, Reaktionszeiten, das Alarm- und Fehlermanagement, die Selbstüberwachung, regelmäßige Prüfungen, die Wartung sowie Empfehlungen zur Installation. Die Gasdetektoren von DALEMANS bilden somit die erste Schutzstufe, während die Touchscreen-Schnittstelle von Fuji Electric die Überwachung und Datenauswertung übernimmt.
Ganz zu schweigen von der neuen Herausforderung, die mit der Elektrifizierung des Fahrzeugbestands einhergeht. Die frühzeitige Erkennung bestimmter Gase kann dazu beitragen, eine thermische Instabilität der Batterien in Elektrofahrzeugen zu erkennen. In diesem Zusammenhang ist eine übersichtliche, reaktionsschnelle und nachvollziehbare Überwachung unerlässlich, um Risiken vorausschauend zu erkennen und den Einsatz der Teams zu steuern.

In der Praxis müssen Parkplatzbetreiber Anlagen verwalten, die sich über mehrere Ebenen, mehrere Verkehrsbereiche und mehrere kritische Punkte erstrecken. Die Sensoren sind über die gesamte Infrastruktur verteilt, die Leitstellen aggregieren bereits einen Teil der Daten, doch im täglichen Betrieb treten verschiedene Schwierigkeiten auf, die die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen und die Einhaltung von Vorschriften erschweren.
Die erste Schwierigkeit betrifft die Zentralisierung der Daten. Die Messwerte können über Sensoren, Leitstellen und Etagen verstreut sein, ohne dass es einen zentralen Speicherort gibt. Bei Überschreitung eines Schwellenwerts verlängert diese Fragmentierung die Zeit bis zur Erfassung der Situation und kann zu Unstimmigkeiten bei der Situationsanalyse führen.
Die zweite Schwierigkeit betrifft die Darstellung der Daten. Wenn die Schnittstellen uneinheitlich sind oder nur Teilansichten bieten, erhalten die Teams einen weniger klaren Überblick über die betroffenen Bereiche, die Trends und den zeitlichen Kontext. In Alarmsituationen kann dieser Verlust an Übersichtlichkeit die Entscheidungsfindung verlangsamen.
Schließlich stellt die Rückverfolgbarkeit eine entscheidende Herausforderung dar. Unvollständige Aufzeichnungen zu Messungen, Ereignissen, Mängeln, Quittierungen oder Prüfungen erschweren die Zusammenstellung von Nachweisen für Wartungs- und Konformitätsmaßnahmen. Für den Betreiber bedeutet dies einen höheren Zeitaufwand für die Rekonstruktion von Informationen und eine geringere Zuverlässigkeit bei der täglichen Steuerung.

Die SMART-Lösung kombiniert eine HMI-Schnittstelle der TS4000-Reihe von Fuji Electric mit den DALEMANS-Detektoren und -Zentralenin einer einheitlichen Überwachungsarchitektur. Ihre Aufgabe besteht darin, alle Zentralen miteinander zu verbinden, die Messwerte jedes Sensors automatisch zu erfassen und die Datenformate zu vereinheitlichen, um allen beteiligten Teams eine einheitliche Messdatenbasis zur Verfügung zu stellen.
Konkret überwachen die auf den verschiedenen Ebenen des Parkhauses verteilten Sensoren kontinuierlich die Konzentrationen von CO, NO₂, LPG und CNG. Die Messwerte werden in Echtzeit von den Fahrspuren, Rampen und Bereichen, in denen es zu Luftstau kommen kann, an eine Zentrale übermittelt. Die Zentrale fasst die Informationen zusammen, priorisiert sie, verwaltet Schwellenwerte, Quittierungen und Fehlermeldungen und steuert anschließend die Belüftung und die Warngeräte. Die Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS) macht diese Informationen anschließend lesbar, zugänglich und verwertbar.


Einer der wichtigsten Vorteile der TS4000-Benutzeroberfläche ist die kontinuierliche Protokollierung. Werte, Alarme, Störungen, Quittierungen und Ereignisse werden aufgezeichnet, mit einem Zeitstempel versehen und einem Bereich, einer Etage oder einem Gerät zugeordnet. Diese Historienbasis erleichtert Recherchen, Analysen, Betriebsbilanzen und die Wartungsplanung. Sie bietet dem Kunden zudem einen umfassenden Überblick über den Betriebsverlauf seiner Anlage.
Die Touchscreen-Oberfläche ist zudem für eine individuell anpassbare Anzeige ausgelegt. Die Bildschirme können Bereiche, Trends, Schwellenwerte, Alarme, Störungen, Statistiken oder auch Indikatoren zur Lüftung anzeigen. Die Daten können lokal auf dem HMI-Touchscreen abgerufen oder per Modbus TCP an einen Kunden-Supervisor übertragen werden, was die Integration der Lösung in eine übergeordnete Gebäude- oder Standortüberwachungsarchitektur verbessert.



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